VB.Net: Einen MySQL-Import über die Kommandozeile ausführen.

Heute durfte ich mich auf der Arbeit folgendem Problem widmen:

Ein Kollege hatte ein VB.Net-Programm geschrieben gehabt, das automatisch SQL-Dateien generiert und diese über einen Aufruf von der Kommandozeile aus dann in die MySQL-Datenbank eines auf dem Windows-Server installieren XAMPP importiert.

Zumindest war das der Plan. Der Import der SQL-Dateien hat nie funktioniert. Im Code stand folgendes:

Shell("C:\xampp\mysql\bin\mysql -uroot -hlocalhost < C:\file.sql")

Das Ganze funktioniert auch wunderbar, wenn man den Befehl manuell über die Kommandozeile abfeuert, wollte aber ums Verrecken nicht funktionieren. Nach etwaigen Versuchen, irgendwie eine Ausgabe zu bekommen und dem Problem auf den Grund zu gehen, bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass die Shell-Methode mit den Parametern nicht klar kommt. Irgendwann bin ich dann auf Process.Start() gestoßen. Allerdings schien es hier ebenfalls mit den Parametern Probleme zu geben. Letztendlich konnte ich mit folgendem Aufruf der Methode den SQL-Import doch noch zum Laufen bekommen.

Process.Start("cmd.exe", "/C C:\xampp\mysql\bin\mysql -uroot -hlocalhost < C:\file.sql")

Der Trick an der Sache: Ich verwende die cmd.exe mit dem Parameter /C. Damit kann ich einen Befehl an die Kommandozeile schicken, ausführen und anschließend den cmd-Prozess terminieren lassen. Die Übergabe der Parameter hat dann endlich einwandfrei funktioniert. Wenn einem die aufploppenden schwarzen Fenster auf den Geist gehen sollten, kann man dies auf folgende Weise verhindern:

Dim startInfo As New ProcessStartInfo("prozess.exe")
startInfo.WindowStyle = ProcessWindowStyle.Hidden
Process.Start(startInfo)

2014: Neue Ziele und ein Zwischenstand

Nach einer erneuten halben Ewigkeit melde ich mich mal wieder und berichte ein wenig über Dinge, die keinen interessieren.

30.01.2014: Ich habe ein Gewicht von 107 kg erreicht… das sind jetzt insgesamt 16 kg seit Ende April letzten Jahres, also innerhalb von 9-10 Monaten. Natürlich wäre es mehr gewesen, wenn ich mich gesünder ernähren würde. Aber wie bereits erwähnt, möchte ich meine Eltern damit so wenig wie möglich belasten.
Seit dem Dezember habe ich allerdings angefangen, ein bisschen was zu ändern. Vorher habe ich mir für die Mittagspause in der Firma Brote geschmiert oder bin zum Bäcker gegangen. Letztendlich habe ich immer kalt gegessen und Abends gab es dann meine warme Mahlzeit.
Ich konnte die Einführung einer Mikrowelle in der Firma durchsetzen und seitdem nehme ich immer etwas von zuhause mit. Wenn ich Abends dann zurückkomme, mache ich mir einen Eiweiß-Shake von myline (unser Fitnesscenter wird wohl von denen gesponsored) und gehe danach ins Fitnesscenter. Auf diese Weise entsteht kein zusätzlicher Aufwand für meine Mutter, da ich das, was ich Abends esse, einfach am nächsten Tag esse und ich erspar mir das Schmieren der Brote. Eine Win-Win-Situation, würde ich sagen.

Mittlerweile habe ich die Daten, die meine Uhr erfasst, in eine Google-Docs-Tabelle übertragen und pflege sie, um Statistiken erstellen zu können. Nur mal ein paar Kopfdaten:

Zeitbereich: 27.09.2013 bis 10.02.2014
Anzahl Gänge zum Fitnessstudio in dieser Zeit: 54
Gesamtzeit erfasst: ~68 Stunden
davon im sog. Fettverbrennungsbereich: 45 Stunden
Kalorien insgesamt verbrannt: 45.548 kcal
davon Fett: 12.750 kcal
das entspricht etwa 8,3 kg Nutella 😉

Im August habe ich vor, gemeinsam mit Freunden meinen ersten Urlaub im Ausland zu machen. Es wird nach Rimini gehen und deshalb habe ich am 30.01 mit einem Trainer einen Trainingsplan ausgearbeitet. Ich werde anstelle des Milon-Zirkels jetzt an den normalen Geräten trainieren, damit ich bis zum August auch einen Oberkörper aufgebaut habe, mit dem ich mich nicht schämen muss, wenn ich mein T-Shirt ausziehe. Das ist zumindest der Plan. Aber ich denke, das ist ziemlich realistisch, wenn ich weiterhin meine 4 Gänge pro Woche durchziehe. 2 Tage Training, 2 Tage auf dem Ergometer (aka Fahrrad). Zusätzlich habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr unter die 100 kg zu kommen.
Joa… das wär’s vorerst wieder von mir und meinem Leben, das niemanden interessiert.

Vielen Dank für’s Lesen, falls irgendwer tatsächlich mal auf diesen Blog stoßen sollte… 😛

Raspberry Pi – Die kleine Entertainment-Box fürs Wohnzimmer (Teil 2/X)

Sooo… da bin ich wieder nach endloser Stille und Frustration… mein Vorhaben hat mehr Zeit gekostet, als mir lieb war, aber das war es wert…

Was habe ich in den letzten 2 Monaten meinem Pi angetan?
Naja, Ich hab 5 verschiedene Images auf den Pi geklatscht und bin so lange auf Komplikationen gestoßen, bis es endlich funktioniert hat. Beim Auswechseln der ganzen Images habe ich mit SD Formatter die Karte formatiert und anschließend mit dem Win32 Disk Imager aufgespielt.

Der erste Versuch (Berryboot mit 2 Distros):
Ich hab die Idee verworfen, da der Fernseher, an dem ich den Pi betreiben will keinen CEC-Adapter hat. Dieser ermöglicht es, den Pi mit Hilfe der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern. Ich hätte entweder mit der Fernbedienung oder einem Controller die Auswahl des Betriebssystems beim Start vornehmen wollen. Da ich aber weder das eine, noch das andere hinbekommen habe und der ganze Kram sowieso veraltet war und nicht so richtig performen wollte, habe ich den zweiten Versuch gestartet.

Der zweite Versuch (RaspBMC):
Nach der Installation und Einrichtung von RaspBMC bin ich auf das Addon “Rom Collection Browser” gestoßen und wollte diesen zum Zocken verwenden. Allerdings war ich zu dämlich, um Emulatoren irgendwie darauf installiert zu bekommen und beim Starten der ROMs ist das XBMC-Bild nur geschrumpft und der Bildschirm schwarz geblieben. Dann hatte ich vor, mir mithilfe des RetroPie-Setups EmulationStation auf das RaspBMC zu installieren. Das Ganze endete letztendlich darin, dass der Bildschirm beim Aufrufen von EmulationStation über die Konsole einfach eingefroren ist und ich den Pi neustarten musste.
Kleine Bemerkung am Rande: Falls sich euer Fernseher beim Verlassen/Quitten von XBMC ausschaltet, müsst ihr vorher in den Einstellungen unter System>Eingabegeräte>Geräte auf den CEC-Adapter gehen und die Option “Geräte, die ausgeschaltet werden, wenn XBMC beendet wird” auf “Keine” stellen, damit dies nicht mehr passiert. Danach könnt ihr, wenn ihr XBMC verlasst, eine Meldung sehen, die euch sagt, dass ihr Esc drücken müsst, damit ihr zum Login Prompt kommt, ansonsten startet der Pi einfach neu.

Der dritte Versuch (Raspbian):
Da ich wusste, dass EmulationStation auf jeden Fall auf einem Raspbian funktioniert, habe ich es dann mit diesem Betriebssystem ausprobiert. EmulationStation funktionierte nach der Installation mit dem oben genannten Script tadellos, allerdings gab es dann Probleme mit dem Einrichten von XBMC, was ich nach dieser Anleitung versucht habe und anschließend aufgrund eines Kompilierungsfehlers noch einmal builden musste. Das Ergebnis: Beim Start von XBMC bekam ich erst einmal die Meldung “XBMC needs hardware accelerated OpenGL rendering” und startete danach ganz normal. Nach der Auswahl eines Filmes zum Testen allerdings sah ich wieder die Konsole und dadrüber wurde das Interface von XBMC angezeigt. Filme funktionierten also demnach nicht. Habe mich auch nicht weiter darum gekümmert.

Der vierte Versuch (Xbian):
Viel zu Sagen gibt es nicht… Ich konnte mich damit nicht mit meinem Accesss Point verbinden, daher hat sich das Thema für mich gleich erledigt gehabt.

Der fünfte Versuch (“UltraSlim“):
Nachdem ich Aloshi (Entwickler von EmulationStation) aufgrund meines zweiten Versuches kontaktiert hatte, hatte er mir einen Link zu dem Image geschickt. Bei diesem Image handelt es sich um ein Raspbian mit vorinstalliertem EmulationStation und XBMC inklusive etwaigen anderen Dingen, die mich nicht so interessierten.
Zu meiner Erleichterung funktionierte beides auch auf Anhieb. Allerdings gab es erneut Probleme mit dem WLAN. Diesmal aber nicht, weil er die Verbindung aufbauen konnte, sondern, weil zum Sparen von Speicherplatz schlichtweg kein Programm zum Einrichten installiert war.
Daher hatte ich meinen Pi per LAN-Kabel mit dem Internet verbunden und erstmal ein solches Tool installiert, da ich zu blöd bin, es manuell durch Bearbeiten der /etc/network/interfaces zu bewerkstelligen.

sudo apt-get install wicd

Ein bisschen Klicken und Tippen im LXDE und schon funktionierte das WLAN.
Das nächste Ziel, dass ich in Angriff nahm, war, das Intro, das beim Booten abgespielt wird, auszuschalten, da es höllisch genervt hat. Nach einigem Suchen wurde ich fündig.

rm /home/pi/media
update-rc.d asplashscreen remove
sudo rm /etc/init.d/asplashscreen

Den überflüssigen Ordner mit der Video-Datei gelöscht, das Script aus dem “Autostart” entfernt und anschließend noch gelöscht.

Da mir die Priorität nicht ganz gefällt, steht als nächster Schritt an, dass ich es erstmal hinbekomme EmulationStation aus XBMC heraus zu starten. Dazu werde ich wahrscheinlich den AdvancedLauncher benutzen. Anschließend werde ich beim Booten anstelle von EmulationStation XBMC starten und dann bin ich quasi fertig. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die passenden Retro-Controller, mit denen das Ding gesteuert werden soll. Weitere Einzelheiten zu den anstehenden Schritten werden im nächsten Teil folgen.

Bis dahin…

mfg Koopz

4.11.2013: Der 3. Cardioscan

03:00: Es ist mal wieder soweit. Ich hab jetzt meinen dritten Cardioscan machen lassen.

Seit Ende August hab ich mir insgesamt wieder knappe 5 Kilo abgearbeitet, meinen BMI um 1 gesenkt und meinen Bauchumfang um weitere 3 cm verkleinert. Alles in Allem ein doch recht zufriedenstellendes Ergebnis.

Wie man unschwer erkennen kann, hab ich immer noch nicht meinen Wasserhaushalt in den Griff bekommen. Allerdings hab ich es auch nicht wirklich versucht. Eher das Gegenteil war der Fall… ich trinke auf der Arbeit nur noch meine 2 Tassen Tee und greife nur noch selten zur Wasserflasche anstatt sie leer mit nach Hause zu nehmen. Ich sehe einfach nicht ein, warum ich trinken sollte, wenn ich nicht durstig bin…

Mein Trainer sagte mir, ich sollte darauf achten, abends weniger Kohlehydrate zu mir zu nehmen. Da ich am Abend aber meine einzige warme Mahlzeit am Tag bekomme, könnte sich das als recht schwierig darstellen. Nichtsdestotrotz werde ich in nächster Zeit mal ein bisschen recherchieren, was man so essen könnte, das ich ohne Würgreiz runterkriege.

Den im letzten Post erwähnten Ingwer-Tee habe ich auch ausprobiert. Allerdings konnte ich nicht wirklich feststellen, ob mein Stoffwechsel tatsächlich angeregt wurde.
Zuerst habe ich die Ingwer-Honig-Mischung von Meßmer ausprobiert. Eine ziemlich würzige Angelegenheit und als Früchtetee-Trinker recht gewöhnungsbedürftig.
Jetzt im Moment trinke ich auf der Arbeit die Ingwer-Orange-Mischung von Teekanne. Mundete auf jeden Fall besser als der Tee vorher.
Hiernach werde ich mir wahrscheinlich die Landlust Ingwer-Apfel-Mischung von Teekanne holen…

3:33: Joa… das wars vorerst. Ich kloppe mich noch ein bisschen mit meinem Pi und bring irgendwann den von niemandem erwarteten 2. Teil raus… bestimmt…

Raspberry Pi – Die kleine Entertainment-Box fürs Wohnzimmer (Teil 1/X)

Achtung! Bitte macht den ganzen Kram hier nicht nach. Schaut lieber in meinen neuen Post mit der viel cremigeren Lösung.

0:30: Hallo und willkommen zu dem ersten Projekt über das ich öffentlich rede und hoffentlich entgegen des Kategorie-Titels doch zu ende bringen werde.

Wie der Titel verrät, habe ich mir einen Raspberry Pi zugelegt, um meinen Eltern die Möglichkeit zu geben, im Wohnzimmer HD-Filme gucken zu können und alte Videospiele zocken zu können.

Was stand also alles auf der Einkaufsliste?

Der Plan war es erstmal den Pi mit nem “Bootloader” auszustatten. Zu diesem Zeitpunkt gibt es aber leider noch keinen richtigen “Bootloader” wie GRUB oder ich war einfach zu dämlich ihn zu finden.
Nach einigem Googlen bin ich dann auf Berryboot gestoßen. Einem Mini-OS, mit dem man andere unixbasierende Betriebssysteme nachladen kann.

Zur Wiedergabe von Filmen und Serien habe ich mich für Raspbmc entschieden, auch wenn es wahrscheinlich jedes andere der XBMC-Betriebssysteme für den Pi getan hätte.
Dort habe ich mir fälschlicherweise erst das Standalone Image geholt und im Anschluss danach das simple Windows-Setup heruntergeladen.

Für die Videospiele hab ich Retropie gewählt und mir das fertige Image gezogen.

Kommen wir zur Einrichtung des ganzen Spektakels…

Achtung! Folgendes nicht nachmachen… ich dokumentiere im Moment nur das, was ich falsch machte. Weiter unten wird nochmal erklärt, wie man sich einiges an Zeit und Nerven erspart.

Das Ganze hatte sich etwas komplizierter gestaltet als erwartet. Erst hatte ich Berryboot auf meiner SD-Karte entpackt und von dort gebootet. Da man beim ersten Booten mehr oder weniger dazu gezwungen wird, ein OS aus den von Berryboot angebotenen auszuwählen, habe ich den Memtester ausgewählt, weil dieser am kleinsten war. Diesen habe ich dann im Bootmenü auch wieder runtergeschmissen und konnte dann mit einem langen Linksklick auf den Add OS-Button meine Images vom USB-Stick laden… zumindest in der Theorie… denn das Berryboot erkannte meinen Stick nicht. Nach einigem rumprobieren habe ich des Rätsel’s Lösung gefunden:

Das Medium von dem ihr die Images runterkopieren wollt muss ein FAT32-Dateisystem haben. NTFS wird nicht von Berryboot erkannt. Das stand zu dem Zeitpunkt nicht in der Dokumentation.

Als ich das Raspbmc-Image dann eingeladen bekommen hatte und gebootet hatte, hat mir das Initial-Setup quasi alles zerschossen und ich konnte danach nicht mehr von der SD booten, weil Raspbmc dachte, es hätte die komplette SD-Karte für sich.

Also fing ich nochmal von vorn an und formatierte die SD komplett.

Jetzt dürft ihr gespannt mitlesen! 😛

Diesmal benutzte ich das Windows-Setup, um Raspbmc allein darauf zu installieren. Danach habe ich die SD in den Pi gelegt, gebootet und eingerichtet. Nachdem ich damit fertig war, habe ich die SD wieder in den PC gesteckt und mit Win32 Disk Imager ein Image von der SD gezogen.

Da das Raspbmc-Setup die komplette SD benutzte, war das Image am Ende um die 14GB groß. Also habe ich mir gedacht, dass ich das Image erstmal verkleinern muss. Da wir später das Dateisystem auf SquashFS umkonvertieren, bin ich mir im Nachhinein nicht mehr so sicher, ob das überhaupt nötig war.

Jedenfalls habe ich meine virtuelle Ubuntu-Maschine hochgefahren und von dort aus dann mit folgenden Befehlen das Image geresized und die nötigen Schritte unternommen, damit ich das Image am Ende in Berryboot verwenden kann. Da die Unixbasierten Betriebssysteme für die Raspberrys alle mit 2 Partitionen arbeiten, müssen wir die Boot-Partition aus dem Image entfernen, da diese vom Berryboot ersetzt wird.

Dann fangen wir mal an…

sudo kpartx -av Raspbmc.img

Damit sollten wir die beiden Partitionen quasi als mountbare Festplatten mit Namen wie “loop0p1” und “loop0p2” bekommen.

sudo resize2fs -p /dev/loop0p2 8G

Danach hab ich das Dateisystem auf 8GB schrumpfen lassen. (Wie schon oben beschrieben weiß ich allerdings nicht, ob das wirklich nötig war. Hab es auf jeden Fall getan und keine weiteren Nachforschungen angestellt)

sudo mount /dev/mapper/loop0p2 /mnt

Dann mounten wir die Partition

sudo sed -i ‘s/^\/dev\/mmcblk/#\0/g’ /mnt/etc/fstab

Entfernen für Berryboot ungewollte Einträge aus der fstab

sudo mksquashfs /mnt Raspbmc_bootready.img -comp lzo -e lib/modules

Konvertieren das Ganze dann in das SquashFS Dateisystem

sudo umount /mnt
sudo kpartx -d Raspbmc.img

Und räumen anschließend wieder auf.

Und fertig ist das für Berryboot bootbare Image!

Das Image für Retropie ist übrigens direkt bootbar.

02:50: So… das wars fürs Erste… hoffe, dass ich mit meinem Post vielleicht dem Einen oder Anderen helfen kann, der evtl. nicht so gut Englisch versteht. Deutschsprachige Resourcen habe ich nämlich nicht viele gefunden… allerdings habe ich auch nicht explizit nach welchen gesucht und bevorzuge meist sogar die englischen…

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten!

mfg Koopz

Oktober… Fortschritte?

00:12: Nach etwa 5 Monaten hab ich mir dann doch noch einmal die Zeit genommen und schreibe nieder, was so passiert ist.

Naja, auf der Waage hat sich quasi nix getan, aber wenn ich mir die Cardio-Scans anschaue…


…sieht man, dass ich… 0,6% an Muskelmasse zugelegt habe und 0,9 Kilo fett verbraten habe…
Klingt jetzt nicht so ganz berauschend. Dafür aber der Fakt, dass ich 6 cm Bauchumfang verloren hab (da könnte der Füllstand meiner Blase aber auch eine Rolle gespielt haben).
Interessant ist auch, dass mein BMI gesunken ist, obwohl sich an meinem Gewicht nichts verändert hat. Wahrscheinlich wird bei der Berechnung nicht nur die Größe und das Gewicht mit einbezogen.

Wir kommen also langsam voran… schon fast zu langsam. Daher werde ich noch ein paar Optimierungen vornehmen.
Mittlerweile versuche ich, fast jeden Tag nach der Arbeit in die Muckibude zu gehen anstelle von den anfänglichen 2 Tagen und den späteren 3-4 Tagen.
Dabei gehe ich von den 5-6 Tagen jeweils Montags, Mittwochs und Freitags in den Zirkel und die restlichen Tage geh ich für ne Stunde abwechselnd aufs Rad und den Crosstrainer.
Ich denke, ich werde das Ganze umdrehen, sodass der Fokus mehr auf die “Fettverbrennungs-Einheiten” liegt.

Außerdem werde ich versuchen müssen, mal endlich meinen Wasserhaushalt geregelt zu kriegen, damit die Fettverbrennung überhaupt ordentlich funktioniert.Das heißt erstmal 2 Flaschen Wasser statt einer zur Arbeit mitnehmen und beide vor Feierabend leer bekommen.

An meiner Ernährung schrauben wäre mit Sicherheit eine der effektivsten Maßnahmen, allerdings bin ich diesbezüglich noch an einer Mutter gebunden, die für alle Essen kocht und ich ihr ungerne mit Sonderwünschen für mich auf den Keks gehen will.

Ich hab gehört, dass Ingwer-Tee den Stoffwechsel antreiben soll und werde den demnächst mal ausprobieren.

Beim Training trinke ich vorher immer nen Pinneken voll L-Carnitin…
Es kommt wahrscheinlich billiger, wenn ich mir das Zeug selber kaufe, statt jedes mal nen Euro dafür zu bezahlen.

Am 27.09. hab ich mir ne Polar FT40 zugelegt.
Damit kann ich dann jetzt nach Puls trainieren und es im Zirkel bei den Ausdauergeräten nicht übertreiben.
Außerdem weiß ich damit jeden Tag genau, wie hoch mein Puls für die Fettverbrennung maximal sein darf.
Ich denke, ich werde mir im Nachhinein noch den 50 € teuren FlowLink zulegen, damit ich die Ergebnisse online speichern kann.
Bis dahin sollen mir die Daten der letzten 50 Trainingseinheiten erstmal ausreichen.

 

 

 

Nachtrag am 19.10.2013: Ich habe noch einmal im Fitnesscenter nochmal bezüglich meines Gewichts zum Zeitpunkt des ersten Cardioscans nachgefragt.
Wir stellten am Ende anhand eines alten Ausdrucks in meiner Akte fest, dass ich an dem Tag 124kg wog anstelle der 119kg wie auf meinem Nachdruck ausgewiesen wurde.
Anscheinend werden selbst bei Nachdrucken von alten Scans die aktuellen Werte in den Kopf der Reports geschrieben.
Damit durfte ich also erleichtert feststellen, dass ich innerhalb der 3 Monate 5 Kilo Ballast abgeworfen habe. Bin echt gespannt, wie viel es beim nächsten Scan sind, jetzt wo ich mehr als doppelt so viel Zeit wie vorher in der Muckibude verbringe.

2013 – Ein Jahr der Veränderung?

02:42 : Die faule Schildkröte hat sich endlich dazu herabgelassen, seinen ersten Post in seinen Blog zu schreiben. Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich hier an Bullshit schreiben werde, den sowieso niemanden interessiert.

Deswegen kotzt ich mich erstmal über mein Privatleben aus… tolle Idee, nicht?

Nach etlichen Jahren der Unzufriedenheit hatte ich nun endlich die Schnauze voll und fing an, mein Leben so lange umzubiegen, bis es mir gefällt.

Angefangen habe ich im April mit der Umstellung von Brille auf Kontaktlinsen. Mit dem Endergebnis war ich sehr zufrieden, bis auf den Fakt, dass ich ohne Brille nicht mehr so intelligent aussah.

Mein nächstes Ziel war es, damit anzufangen, meine vielen Rettungsringe loszuwerden.

Mitte Mai bin ich dann nach Ewigkeiten wieder ins Fitnessstudio gegangen und habe einen Vertrag unterschrieben. Von dem Tage an sollte ich nun mindestens 2 mal in der Woche dort erscheinen.

Pro Besuch 2 Runden durch den Zirkel und danach 20 Minuten lang bei einem Puls von ~167 auf dem Rad rumeiern. Dragonforce lässt sich dabei am Rande bemerkt ziemlich gut anhören. Schon fast zu gut.

Wir werden sehen, wohin das noch führt… hauptsache runter von den 124kg. XXXL muss ich mir nämlich nun wirklich nicht antun.

Dabei wäre es wahrscheinlich angebracht, auch direkt die Ernährung umzustellen. So habe ich quasi zeitgleich damit angefangen, mir täglich nen schön sauren Apfel zu gönnen. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Der nächster Schritt wird sein, am “Dönerstag” auch wirklich nen Döner zu essen und keine fette Calzone.

Auch die Cola, die es in Form von insgesamt 3 Flaschen pro Woche in meinen Körper schaffen, werde ich nach und nach durch das Medium-Wasser ersetzen, dass ich sonst nur trinke.

Den Genuss meines Irish Cappuccinos werde ich auch vorläufig auf eine statt zwei Tassen pro Tag reduzieren…

Das sollte für dem Anfang reichen…

03:34: Ich hasse es, ich zu sein… warum brauch ich für solche Texte immer so lange?… Naja, was solls. Ab damit in das WWW!